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Wir über uns
1602-1603 Die Rechnungsbücher des löbl. Klosters weisen in den Jahren 1602 und 1603 Ehrengaben an die Schützen von Engelberg auf. 1737 Schützen nehmen an der feierlichen Prozession bei der Übertragung der in Stans neugefassten Reliquien des Talpatrons - der heilige Eugenius - am 16. Juni 1737 teil. 1826 Eine Anzahl kleiner Vorschriften beim Schiessen: An der Schützengemeinde muss jeder am Gottesdienst teilnehmen und "zum Opfer" gehen. Jeder der eine Gabe gewinnt, ist verpflichtet, dem Geber zu danken, sinst eine Busse an den hl. Sebastian.
1839 Schützengemeinde am 1. April 1839 für neue Statuten Am 27. April 1839 wurden die neu eingesandten Statuten von der hohen Regierung bestätigt. § 2: Es ist eine religiöse Bruderschaft. 1841 Dass der Ausbildung von Jungschützen schon früher Rechnung getragen wurde, bezeugt eine Statue der Bogenschützen vom Jahr 1841. 1845 Die Sinser (AG) beschliessen, ihre eigene Sektion aufzuheben und sich nach der neuen Schützenordnung mit Rechten und Pflichten als Vollmitglieder bei den Engelbergern einzugliedern. 1852 Beschluss des Schützenrates Engelberg, in Zukunft die Gabensätze nach neuer eidg. Münzwährung, also in Franken und Rappen, anzusetzen. Bis dahin rechnete man mit Gulden und Schilling. Vom gleichen Jahr datiert ist ein Beschluss zur Beschaffung einer neuen Vereinsfahne. Diese Fahne ist leider beim Brande anno 1887 verlorengegangen. Der Entwurf der Stickerei zum Mittelstück der Fahne von 1852 ist noch vorhanden.
Der Stickerin wurde ein Trinkgeld von 3 Gulden, nebst unentgeltlicher Aufnahme in die Schützenbruderschaft zugesprochen. Gesamtkosten der Fahne: Fr. 40.36. Laut Beschluss der Schützengemeinde werden zum ersten Male Hinterladergewehre zum Schiessen zugelassen. 1891 In diesem Jahre wurde die Schützengesellschaft Engelberg mit einer neuen Fahne beschenkt, gestiftet von Carl Hess. Unter diesem Banner finden sich die Schützen von Engelberg heute noch zusammen.
1899 Nachdem seit 7 Jahren in Obwalden kein kantonales Schützenfest mehr gefeiert worden ist, hat endlich die Schützengesellschaft von Engelberg sich aufgerafft und mit Überwindung vieler Bedenken beschlossen, dieses Fest in der Zeit vom 21. bis 26. September 1899 im hochgelegenen herrlichen Alpentale abzuhalten. Gabensatz: Fr. 25'000.-- 1939 16. Obwaldner Kantonal-Schützenfest 1940 Das Obligatorische wurde nicht geschossen. Eine beschränkte Anzahl von Patronen, 24 pro Mitglied, wurde vom Bund freigegeben. Aus ungenügenden Zufuhren von Rohstoffen aus dem Ausland und den höheren Gestehungskosten war dies nicht möglich. Mangels Munition für 300 m hatten wir Gelegenheit uns im Kleinkaliberschiessen intensiver zu betätigen, was auch rege benutzt wurde. Leider hatte auch die Pistolensektion wenig Übungsgelegenheit, sie besuchte aber trotzdem mit einer Gruppe das traditionelle Rütli-Pistolenschiessen. 1941 Es wurden wieder nur 24 Patronen für den freiwilligen Schiessbetrieb zur Verfügung gestellt. 1942 Das Schützenhaus wurde der Eidg. Kriegsmaterialverwaltung zur Magazinierung von Kriegsmaterial vermietet. 1943 Wegen Munitionsmangel kein Rütlischiessen. 1944 Die Munitionskontrolle ist vom Präsidenten, Schützenmeister und Munitionsverwalter zu unterschreiben. Die Mitglieder der kantonalen Schiesskommission prüfen diese Kontrolle an Hand der Standblätter. Kündigung des Mietobjektes Schützenhaus vom Eidg. Zeughaus Stansstad. Das Kriegsmaterial wird Ende 1944 abgeholt. 1949 Eine Sammlung für die Isenthalerschützen, die am 4. Dezember 1949 auf tragische Weise im Urnersee ertranken ergibt den Betrag von Fr. 100.-- Diese Sammlung wird als Beitrag zum Grabdenkmal verwendet. 1953 Beschluss der Schützengemeinde zum Besuch des Eidg. Schützenfestes in Lausanne: Die Sektion will sich aus Kostengründen nicht melden. 1965 Das obligatorische Bundesprogramm musste wegen Neubau des Schiessstandes Engelberg in Wolfenschiessen geschossen werden. 1966 Standeröffnungsschiessen am 27./28. August 1966 in Engelberg. Aus dem Protokoll der 16. Sitzung der Baukommission entnehmen wir: Undichtes Dach - Sogleich nach Einbruch des Winters haben sich beim Dach Unzulänglichkeiten gezeigt. Im Dachkänel hat die Vereisung begonnen und dann auf den unteren Teil des Daches übergegriffen. Es wurden Wassereinbrüche festgestellt. 1967 20. Obwaldner Kantonal-Schützenfest in Engelberg 1969 An der Schützengemeinde wurde die Anregung gemacht, dass man 2 Polytronicscheiben anschaffen sollte. Der Preis Fr. 20'402.--. 1973 Fahnenweihe: Sonntag, 30. September 1973
Als Fahnengotte amtete Frau Marie Häcki Als Fahnengötti amtete Herr Josef Barmettler 1982 Bestellung der gestickten Vereinsabzeichen "Sportschützen Engelberg" (vergl. Index) 1983 Gesuch an den Einwohnergemeinderat für die Anschaffung von 8 elektronischen Scheiben. Schallisolation im Schiessstand. 1984 Die Schützengesellschaft Engelberg hat im Zuge einer Sanierung der 300m Schiessanlage 8 Scheibenzüge mit dem elektronischen Trefferanzeigesystem SIUS-ASCOR 8800 beschafft und installiert. Die Geräte funktionieren einwandfrei. 1986 Standerneuerungsschiessen Engelberg 2003 400 Jahre Schiesswesen in Engelberg: Die Schützen von Engelberg feiern mit einem Festakt den hohen Geburtstag ihrer Vereine. Zu diesem Anlass durfte auch die sportliche Seite nicht fehlen, galt es doch die Schützenkönigin und den Schützenkönig zu küren. Für diesen Titel wurden die Resultate "300m Gewehr", "50m Pistole" und "50m Kleinkalibergewehr" zusammengezählt. Diese Seiten entstanden als Auszug aus einem umfangreichen Tätigkeitsbericht. Wer weiterführende Informationen möchte, kann sich an die Schützengesellschaft Engelberg wenden. |